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Wissenswertes über den Königspython
Ursprung
und
Lebensweise

- Karte -
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Der Königspython kommt ursprünglich aus Wäldern und Waldränden von Mittel und Westafrika.
Hauptsächlich aus den Ländern Ghana, Togo, Benin.
Dort leben Sie am mit Gras bewachsenen Boden sowie in Gestrüpp, die Verstecke dort sind verlassene
Nagetierbauten sowie Termitenhügel.
Die Tiere sind nachtaktiv und verbringen den Tag in ihrem Versteck.
Normalerweise erlangen die Tiere eine Länge von etwa 120 bis 150cm.
In der Wildnis gefundene Exemplare waren im Mittel meist ca. 115cm lang.
Mir persönlich ist kein Tier bekannt das über 150cm lang ist, auch wenn in Wikipedia eine
maximale Größe von 200cm genannt wird. Gegenbeweise gern an mich :)
Der natürliche Speiseplan umfasst keine Farbmäuse, da diese in Afrika nicht heimisch sind.
Sie fressen dort Amphibien, Echsen, andere Schlangen, Vögel und kleine Säugetiere.
Dies sollte man beim Kauf einer Farmzucht oder Wildfängen beachten.
An kleinen Säugetieren kommt der Gerbil oft auch Wüstenrenner genannt in Afrika vor
und wird deshalb oft von einigen Exemplaren bevorzugt. Es wird von vielen Haltern berichtet,
dass Tiere die einmal dieses Futter bekommen haben, nie mehr etwas anderes fressen wollen (ich persönlich kann das nicht bestätigen).
Schwierige Fresser oder Futterverweigerer kann man mit diesem Leckerli vielleicht ans Fressen bekommen, einen Versuch ist es auf jedenfall wert.
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Ernährung

- Nestjunge Farbmäuse
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- Springer -

- VZM -

- VZM -
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Nachzuchten sind da schon einfacher zu handhaben,
sie sind von Anfang an in Kontakt mit Menschen und kennen nur die Futtersorte die vom Züchter einfach beschafft werden kann.
In der Regel füttert man die Pythons in Deutschland hauptsächlich mit Farbmäusen,
Vielzitzenmäusen, Farbratten. Möglich sind auch Hamster und Wüstenrenner.
Aufgrund des höheren Preises ist es aber als einzige Nahrungsquelle eher unerwünscht.
Dazu können Hamster, werden sie lebend angeboten sehr böse Bißwunden verursachen,
da die Tiere Einzelgänger sind die lange Zähne besitzen und sich meist nicht besonders
friedlich verhalten wenn man sie zur Python setzt.
Frostfutter ist in jedem Fall sicherer für den Python - aber nicht jeder
nimmt dies problemlos an.
Wichtig ist, dass das Frostfutter nicht im Wasser aufgetaut wird, bzw das Futtertier nicht direkt ins Wasser geschmissen wird. Das Wasser wäscht den Geruch des Futtertieres ab.
Besser ist es das Futtertier langsam aufzutauen und beim Köpy ganz wichtig auf die
richtige Temperatur aufzuwärmen.
Gierigen Fressern
kann dies schon einmal egal sein, aber will man eine nur lebend
fressende Köpy auf Frost umgewöhnen sollte man dies schon beachten.
Angereicht wird das Tier dann mit einer Futterpinzette wie sie im Handel erhältlich ist.
Man sollte dann einfach versuchen dem Futtertier etwas Lebendigkeit zu verleihen.
Frisch geschlüpfte Tiere fressen Babymäuse. Mit 80-100g kann
man Springer
als Futter bereitstellen.
Tiere mit 150g und mehr können adulte Farbmäuse fressen mit 30-40g.
Das Futter sollte mit dem Python wachsen.
Man kann durchaus auch sehr früh mit Rattenbabys füttern.
Die Ratten reichen dem Köpy bis ans Lebensende von der Größe her als Futter aus.
Das Futtertier sollte maximal das 1,5 fache der dicksten Stelle der Schlange haben!
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Ratten
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Hier ein Muttertier mit Nachwuchs in einer selbstgebauten Zucht Box die T4 entspricht,
aber höher ist und ein aufrichten der Tiere ermöglicht.
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Wann füttern?
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Normalerweise liegt der Python schön bewegungslos in seinem Versteck.
Hat er jedoch Hunger wird er seinen Kopf aus diesem hervorstrecken oder gar direkt sein
Terrarium durchstreifen, alle Ecken absuchen und dabei alles anzüngeln.
Man kann einerseits das lebende Futtertier einfach ins Terrarium setzen und der Köpy
kann es dort erlegen, bei mehreren Tieren im Terrarium kann man den Köpy auch
herausnehmen und mit dem Futtertier in eine Kunststoffkiste setzen. Aber nicht jeder Köpy frisst so auch! Man sollte bei den Tieren immer von Individualisten ausgehen,
deren Art und Wesen man erst herausfinden muss mit der Zeit. Hat man den Dreh einmal
heraus dann klappt es mit der Methode meist immer.
Köpys sind nicht besonders futterneidisch oder schnappen wenn sie ein Futtertier riechen sofort nach allem. Es sind eher ruhige Tiere die man sofort nach dem Füttern wieder händeln kann.
Haltern anderen Pythonarten wie z.B. dem Tigerpython würde ich das eher weniger empfehlen :)
Das könnte ziemlich schmerzvoll und blutig enden wenn der Python einem mit seinem Futter verwechselt. Trotzdem nicht zwei Köpys in einem Terrarium füttern, wenn sich erstmal beide an einem Futtertier verbissen haben hat man sonst so seine Probleme die Tiere wieder zu trennen.
Königspythons sind vom Wesen her normalerweise eher sehr schüchterne Gestalten.
Hektische Umgangsformen, helles Licht, Erschütterungen/Vibrationen sollten den Tieren
nicht zugemutet werden. Die Tiere sind für Kinder nicht geeignet.
Fühlt sich das Tier gestört, kann es das Fressen einstellen. Es gibt Tiere die verlassen ihre
Höhle erst bei vollständiger Ruhe und Dunkelheit.
Bewegt man sich dann oder macht das Licht an,
ist der Hunger schon wieder dahin.
Eine gut genährte Köpy wird auch nach mehreren Wochen nicht verhungern.
Dagegen ist es bei Jungtieren die noch nicht besonders schwer sind eher gefährlich, wenn
diese überhaupt nicht fressen wollen. Meist liegt aber irgend ein Haltungsfehler oder
Krankheitsfall vor. Mir sind eher ältere Tiere bekannt die "Zicken" in der Ernährung machen.
Jungtiere fressen bei mir normalerweise wenn sie es einmal getan haben sehr gut und regelmäßig unproblematisch.
Niemals den Köpy mit einem lebenden Futtertier alleine lassen,
die Maus oder Ratte kann anfangen die
Schlange zu fressen, wenn
die Schlange den Nager nicht sofort erlegt!
Die Schlange kann sich dagegen kaum wehren und wird bei lebendigem
Leib vom Nager gefressen.
Es muss der Schlange jederzeit ein ausreichend großes Wassergefäß zur Verfügung stehen.
Die Schlange sollte darin komplett baden können, regulär tun dies Köpys nicht.
Sitzt der Köpy mehrere Stunden oder Tage im Wasser hat er mit Sicherheit Parasiten die er
dadurch versucht loszuwerden.
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Alter,
Zuchtreife
und Gewicht
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In der Natur erreicht der Python in 3-5 Jahren die Zuchtreife. In Gefangenschaft ist dies oft schon nach 2 Jahren der Fall. Es ist aber davon abzusehen die Tiere unnötig zu mästen, da dies auf die Organe geht und ein hoher Fettanteil dem
Tier keineswegs Vorteile für seine Gesundheit bringt.
Weibchen sollten erst ab einem Gewicht von 1500g verpaart werden,
darunter ist da Risiko zu hoch, dass das Tier die Schwangerschaft nicht gesund übersteht.
Männchen sind schon ab ca. 500g geschlechtsreif, anhand der Spermplugs kann man dies erkennen.
Tiere mit verschiedenen Geschlechtern sollten auf jedenfall getrennt gehalten und nur zur Paarung zusammengesetzt werden.
Anderenfalls gefährdet man die Gesundheit des Weibchens.
Wie alt kann ein Königspython werden? Ein Tier wurde in Gefangenschaft 48 Jahre alt.
Bei guter Pflege begleitet einen ein Königspython also sehr viele Jahre,
das sollte man sich vor dem Kauf bewusst machen!
Zum Thema Eisprung und Paarung empfehle ich Reptil TV Folge 4
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Geschlechter
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Hierzu empfehle ich folgende Videos, da man die Geschlechtsbestimmung besser
zeigen als erklären kann:
- Reptil TV Folge 1 & 2
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Die Eiablage
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Hierzu empfehle ich folgendes Video:
- Reptil TV Folge 7
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Vererbung
von rezessiven, dominanten und co-dominanten Erbgängen
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Hierzu empfehle ich folgendes Video:
- Reptil TV Folge 5
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Der Kauf
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Einen gesunden Köpy erkennt man an den klaren Augen, dem glänzenden Schuppenkleid und einer lebendigen
immer züngelnden Zunge. Das Tier sollte wenn man es in der Hand hat eine gewisse Körperspannung aufweisen und
nicht wie ein nasser Waschlappen in der Hand hängen. Die Tiere mögen es nicht wenn man den Kopf berührt und ziehen
diesen dann zurück. Normalerweise nennt man einen Köpy auch Ballpython, da sie sich bei Gefahr oder Angst zu einem
Ball zusammen rollen, den Kopf schön in der Mitte.
Normalerweise reagieren Köpys auf äußere Reize, Bewegungen, Lichtänderungen usw.
Sollte das Tier überhaupt keine Regungen auf seine Umgebung zeigen kann etwas mit ihm nicht stimmen.
Man sollte auf Verkrustungen, dunkle oder helle Stellen oder sonstige Auffälligkeiten achten.
Normalerweise sind Verletzungen eher unüblich am Köpy und garantiert kein gutes Zeichen falls vorhanden.
Einem Anfänger empfehle ich immer den Kauf einer Nachzucht, der Züchter kann dann auch gleich
etwaige Fragen beantworten. Kauft man bei einem Händler gelten die Tiere eh nur als Ware und
man bekommt meist nur das blaue vom Himmel erzählt.
Bei Farmzuchten sollte darauf geachtet werden, dass diese auch ordentlich fressen und vor einbringen
in den restlichen Bestand ein Check auf Parasiten beim Tierarzt durchgeführt werden.
Wichtig ist auch das Gewicht an welchem man in Verbindung mit dem Alter Rückschlüsse auf das
Fressverhalten ziehen kann oder die vorherige Haltung/Fütterung.
Ein Köpy schlüpft mit einem Gewicht von etwa 45-100g, ist er schon ein paar Wochen alt und wiegt trotzdem
nicht viel mehr sollte man sich Gedanken machen warum das so ist.
Farmzuchten werden oft ohne erste Mahlzeit direkt verschickt und haben somit nie ein Futtertier gesehen
oder erlegt. Für einen Anfänger empfehle ich dies somit sicher nicht.
Ich vermute, dass viele Tiere sterben weil sie günstiger als Nachzuchten sind und deswegen
öfters von Anfängern gekauft werden. Gute Händler geben die Tiere erst ab nachdem sie selbstständig gefressen haben.
Die gesparten Anschaffungskosten kann man dann aber gleich wieder in den Tierarzt investieren wenn man
meint das das billigste Tier das Beste ist. Oft sterben die Tiere dann durch ihre lange Zeit ohne
Futter und Parasitenbefall dann trotz tierärztlicher Hilfe.
Prinzipiell sind Farmzuchten nicht schlecht, in den meisten Fällen empfehle ich einem Anfänger aber lieber eine DNZ zu kaufen da er bei Problemen gleich Rücksprache mit dem Züchter halten kann.
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Das Terrarium
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Größe ist nicht alles :) Köpys sind in der Natur Futter für viele andere Tiere, deshalb leben
sie eher versteckt sind nachtaktiv und meist sehr schüchtern.
Ein zu großes Becken ist nicht förderlich und führt oft zur Nahrungsverweigerung.
Jungtiere werden oft in Terrarien oder Kunststoffboxen mit der Größe ca. 40x25x10cm gepflegt.
Ich empfehle aufgrund des geringen Preises und angenehmen Optik OSB Becken die in 60x40x40 günstig
überall gekauft werden können. Optimal ist dort auch, dass man nur von vorn in das Becken sehen kann.
In Glasterrarien fühlen sich Köpys oft zu beobachtet, es hilft da wenn man Seiten und Hinten abklebt.
Für ausgewachsene Tiere reicht ein Becken mit 120cm Länge locker aus (Höhe und Breite angepasst auf die Länge).
Oft werden die Tiere auch im Rack gehalten. Dort bereiten viele Tiere weitaus weniger Fress-Probleme, da die
enge Behausung dem Wohlbefinden der Köpy entgegen kommt.
Am wichtigsten ist aber der Versteckplatz bzw die Versteckplätze im Terrarium.
Ohne diese ist es fast zu 100% wahrscheinlich, dass ein Köpy nicht frisst.
Ich empfehle jeweils 1-2 Verstecke in der warmen und kalten Zone des Terrariums.
Das Versteck sollte angepasst auf die Größe des Python sein, die Tiere bevorzugen enge Verstecke
in die sie sich hineinquetschen können.
Legt man wenig Wert auf Optik sind kleine Pappkartons ideal als Versteck z.B. in der Quarantänebox.
Köpys koten oft bevorzugt ihre Verstecke voll, man kann sie dann bequem entsorgen.
Kork oder andere grobflächige Verstecke lassen sich dagegen nur schwer säubern.
Wenn man eine Schlange will die man im Terrarium beobachten will, sollte man sich keine Köpys holen :)
Die Tiere sind normalerweise immer versteckt und zeigen sich nur wenn sie Hunger haben.
Kletteräste kann man in das Terrarium geben, junge Tiere klettern oft noch ein wenig.
Aber Köpys sind keine geborenen Kletterer und schaffen es immer wieder ganz toll herunter
zu fallen, immer und immer wieder. Klettern liegt ihnen nicht wirklich.
Hier noch was zum gucken: Reptil TV Folge 8
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Temperatur
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Luftfeuchte
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Die richtige Temperatur ist wichtig um die Gesundheit der Python zu gewährleisten.
Im Terrarium sollte die Luft-Temperatur bei 26-27 Grad liegen.
Auf keinen Fall
sollte die Temperatur unter 23-24 Grad abfallen. An einem lokalen Spot sollte eine
Temperatur von etwa 32 Grad herrschen. Damit der Köpy sich dort aufwärmen kann
empfehle ich ein Versteck dort hin zu stellen, da der Köpy sich nicht wie andere Schlangen
einfach mitten ins Freie ins Terrarium legen wird um sich aufzuwärmen.
Die Luft kann per Glühbirne oder noch besser mit einem Elstein Strahler gewärmt werden.
Auf jedenfall MUSS ein Schutzkorb darum installiert sein, da die Schlange sich sonst
um die Wärmequelle wickeln kann und sich verbrennt, im schlimmsten Falle führt dies
zum Tode des Tieres.
Der Boden kann lokal mit einer Heizmatte oder Heizkabel gewärmt werden.
Auch dort darf es nie so heiß werden, dass das Tier Verbrennungen davon trägt.
Die Heizquellen sollten per Thermostat geregelt werden und der Einsatz von mehreren
Verstecken in verschiedenen Temperaturzonen ist empfehlenswert.
Der Köpy wird sich zum aufwärmen nicht mitten ins Terrarium legen.
Hat das Tier gefressen und verdaut dürfen die Temperaturen auf keinen Fall unter 25 Grad
abfallen, da das Futtertier im Magen sonst eventuell schneller verwesen kann als
es verdaut wird. Der Köpy kotzt das übelriechende Futtertier dann aus.
Durch das Kotzen verliert der Köpy viel Substanz, vor allem bei jungen Tieren ist
dies gefährlich. Sollte ein Tier sein Futter nicht drin behalten sollte man seinem Magen
erst einmal ein paar Tage Ruhe gönnen und nicht sofort wieder füttern, auch sollte man
das nächste Futtertier ggf. etwas kleiner auswählen.
Der Kot eines Köpy sieht normalerweise dunkelbraun und fest wie eine Wurst aus.
Sollte der Köpy mehrfach breiig koten oder der Kot lebendig sein sollte man das Tier
beim Tierarzt auf Parasiten untersuchen lassen.
Eine Kotprobe oder Abstrich beim TA kostet nicht wirklich viel (ca. 20€) und
ist in Abständen von einem Jahr empfehlenswert.
Heizsteine sind für Köpys nicht empfehlenswert.
Sie bringen kaum Wärme ins Terrarium und heizen nur die Schlange auf, falls
diese sich zufällig mal darauf niederlassen sollte.
Die Luftfeuchte
liegt bei ca. 50-90%. In den Sommermonaten ist die Luftfeuchte in der Natur bedingt
durch die Regenzeit etwas höher, im Winter ist es dagegen eher trockener.
Tagsüber sind 60% Luftfeuchte ideal, Nachts kann man auf ca. 80% erhöhen.
Sprühen mit einem Blumensprüher ist eine gute Möglichkeit.
Dauerhaft zu feucht gehaltene Köpys bekommen Entzündungen am Bauch, diese
sehen aus wie kleine braune Verbrennungen. Die Schuppen können ebenfalls abstehen.
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Licht
im
Terrarium
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Es wird kein spezielles Licht benötigt, der Köpy an sich mag kein helles Licht, er wird sich auch nicht zum
sonnen unter die Lampe legen. In der Natur warten Köpys bis es dunkel ist um vielen Fressfeinden aus
dem Weg zu gehen. Wird eine Glühbirne oder Wärmestrahler installiert muss auf jedenfall ein Schutzkorb installiert werden!
Es darf der Schlange niemals möglich sein in direkten Kontakt mit heißen Teilen zu kommen.
Der Köpy sollte aber einen deutlichen Tag/Nachtrythmus feststellen können, ein völlig dunkler Raum ist eher ungeeignet.
Die tägliche Beleuchtungsdauer sollte bei 10-12 Stunden liegen.
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Die Häutung
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Erst wird der Bauch rosa, dann werden die Augen trübe und der komplette Körper wird trüb und sieht dunkler aus.
Die Luftfeuchte sollte in dieser Zeit etwas höher gehalten werden.
Ich empfehle für die problemlose Häutung eine Wetbox. Diese sollte aufgebaut sein wie ein Versteck, jedoch mit
feuchtem Spagnum Moos oder Küchenpapier ausgelegt sein. Es darf nicht nass sein oder schimmeln.
Die Schlange kann sich dort einweichen um sich danach einfacher zu häuten.
Sollten einmal Häutungsreste auf der Schlange verbleiben hilft ein Bad über mehrere Minuten in warmen Wasser.
Bitte die Schlange nicht in die offene Badewanne setzen und zusehen wie sie wild rudernd versucht zu entkommen.
Besser ist ein Eimer und diesen dann mit einem Tuch oder ähnlichem abdecken. Viele Tiere bekommen im Wasser Panik, also immer darauf achten, dass das Wasser nicht zu hoch ist und das Tier noch einen sicheren Halt hat.
Häutet sich das Tier überhaupt nicht und sieht nach einigen Tagen komplett ausgetrocknet und faltig aus, hilft die
Wasserbad Methode ebenfalls, eventuell muss man dann etwas nachhelfen beim Häuten. Vor allem sollte man darauf achten, dass
die alte Haut am Schwanzende und am Kopf sowie den Augen restlos entfernt ist.
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